Trotz nasskalten Wetters hatten sich zahlreiche Besucher am 19.12.2006 eingefunden, um der Verkehrsfreigabe der B 528 beizuwohnen. Vom Autobahnkreuz Kamp-Lintfort (A 42 / A 57) erstreckt sich die B 528 jetzt 2,4 Kilometer lang als südliche Ortsumgehung von Kamp-Lintfort nach Westen. Dort findet sie Anschluss an die Friedrich-Heinrich-Allee und das dort befindliche Gewerbegebiet, in dem u. a. auch die in die Schlagzeilen geratene Firma BenQ ansässig war.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Achim Großmann wies im Besonderen auf die innerstädtische Verkehrsentlastung für Kamp-Lintfort hin. Für die neue Strecke werde mit rund 22.000 Fahrzeugen pro Tag gerechnet. Der Bund hat hier rund 12 Millionen Euro in die Zukunft der Region investiert.

Schon 1974 war eine Verlängerung der A 42, die im Kreuz Kamp-Lintfort ihren Betriebskilometer 0,0 hat, ins Auge gefasst worden. Der nun fertiggestellte erste Bauabschnitt der auf dieser Linie verlaufenden B 528 ist bis zu seinem (vorläufigen) Ausbauende mit 4 Brücken kreuzungsfrei und dreistreifig gebaut worden. Ein Fahrstreifen führt zum Autobahnkreuz, zwei nach Kamp-Lintfort. Der Weiterbau Richtung Westen zur B 510 befindet sich im Planungsstadium.

Rund 19 Hektar Ausgleichsflächen wurden geschaffen, darunter auch Obstwiesen. Aus gepflanzten Weißdornhecken und Laubbäumen wird sich in den nächsten Jahren ein Wald entwickeln. Nach den Scherenschnitten der anwesenden Honorationen ging es zur ersten Probefahrt auf die neue Strecke. Ein Planwagen wurde von einem Lanz Bulldog gezogen.

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A 42   Verlängerung nach Westen als B 528

Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte o9
Geschichte der deutschen Autobahnen_2016
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