Am 27.11.1999 trafen sich die Grün-
dungsmitglieder der AGAB in Zeitlofs-Eckarts an der nicht vollendeten Autobahn „Strecke 46“ Anhand einer Skizze wurde erläutert wie die fertige Strecke ausgesehen hätte.

Beim Dorf Rupboden verengt sich die Gemeindestraße und zwängt sich durch eine kleine Brücke, über die die 1937 begonnene Autobahn führen sollte.

Kurios: Eine Straßenunterführung wurde mitten im Wald in einer ausgehobenen Baugrube erstellt. Da die Straßenanschlüsse nie gebaut wurden, besichtigten die Bereisungsteilnehmer den Ort mit einem mulmigen Gefühl. Bei Insidern wird das Objekt in Erinnerung an Ereignisse in den 1960er Jahren scherzhaft auch als „Hippie-Keller“ bezeichnet.

In den dunklen Wäldern befinden zahlreiche Reste von mehr oder weniger fertiggestellten Brückenbauwerken.

Vom Flugzeug aus noch heute deutlich erkennbar: Die wieder zugewachsene Schneise der „Strecke 46“ auf den Höhenrücken des dicht bewaldeten Spessarts.

Von der Talbrücke über die Fränkische Saale sind seit der Einstellung der Baurabeiten im Jahre 1939 nur Teile der Fundamente und ein Pfeiler hergestellt.

Die Strecke 46 bildet die Keimzelle der Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte (AGAB) e. V. mit ihren zahlreichen Aktivitäten, hier mit dem legendäre Oldtimer-Treffen. Nähere Auskünfte über die Hintergründe des Baus bietet das Buch „Strecke 46 – die vergessene Autobahn” von Dieter Stockmann.

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ZEITLOFS

Vergleiche auch: Strecke 46

Gründungstreffen in Zeitlofs-Eckarts am 27.11.1999

Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte o9
Geschichte der deutschen Autobahnen_2016
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